TAUW Expertise im Bereich Radon

24 Juni 2021

Das Einatmen von Radon zählt neben dem Rauchen zu den größten Risiken, an Lungenkrebs zu erkranken. Radon kann aus dem Baugrund in Gebäude aufsteigen und sich dort in Innenräumen anreichern. Das gesundheitliche Risiko durch Radon ist auf Bundesebene in den letzten Jahren stärker in den Fokus gerückt und mit dem neuen Strahlenschutzgesetz (2017) sowie der neuen Strahlenschutzverordnung (2018) hat Deutschland die Richtlinie 2013/59/Euratom des Europäischen Rates vom 05.12.2013 unlängst in nationales Recht umgesetzt. Das neue Strahlenschutzrecht regelt nunmehr auch den Schutz der Bevölkerung vor Radon und Ende 2020 wurden dann, wie im Strahlenschutzgesetz gefordert, in mehreren Bundesländern sogenannte Radonvorsorgegebiete ausgewiesen, in denen aufgrund der lokalen Geologie und der Luftdurchlässigkeit des Erdbodens mit erhöhten Radonkonzentrationen zu rechnen ist. In diesen Gebieten sind vor allem Bauherren und Arbeitgeber mittlerweile gesetzlich dazu verpflichtet, verschärfte Maßnahmen zum Schutz vor Radon in Innenräumen umzusetzen (siehe hierzu auch weitere Informationen in unserem News-Beitrag)

TAUW bietet Bauherren und Projektentwicklern kompetente Beratung zum Thema natürlicher Radioaktivität und im Speziellen zum Thema Radon. Dr. Patrick Jacobs steht unseren Kunden als zertifizierte Radonfachperson als erster Ansprechpartner für Fragestellungen rund ums Thema Radon zur Verfügung: „Das Risiko durch Radon ist nicht nur bei Neubauten ein Thema, sondern spielt auch bei Gebäudesanierungen oder auch Flächenrecycling-Projekten, die in einem ausgewiesenen Radonvorsorgegebiet geplant werden, eine wichtige Rolle. Als Umweltberatungs- und Ingenieurunternehmen können wir schon in einem frühen Bau- oder Projektstadium mit entsprechenden Bodenuntersuchungen die Radonkonzentration messen und die Ergebnisse so frühzeitig mit entsprechenden Präventionsmaßnahmen in die weitere Planung einfließen lassen.“

Unsere Leistungen im Bereich Radon umfassen im Detail:

  • Ausführung Radonmessungen
  • Überwachung der radioaktiven Ortsdosisleistung
  • Probenahme zur gammaspektrometrischen Bestimmung von natürlichen Radionukliden in Boden und Baumaterialien
  • Expositionsbezogene Gefährdungsabschätzungen
  • Beratung zu baulichen Präventionsmaßnahmen (Neubau und Sanierungen)