Tauw setzt auf Massenermittlung mit Drohnen

 

Tauw setzt seit längerem erfolgreich Drohnen bei der Flächenerkundung, Bauwerkerkundung oder Erkundung von industriellen Anlagen ein. Diese kommen z.B. zum Einsatz wenn Geländebegehungen vor Ort nur eingeschränkt oder gar nicht möglich sind. Somit ist auch eine virtuelle Geländebegehung aus größerer Distanz möglich.

Wie Drohnen in der Praxis eingesetzt werden, zeigt ein aktuelles Projekt: Auf einem Gelände in Regensburg sind zehn Haufwerke mit RC-Material zwischengelagert. Mit Hilfe der Drohne soll ein digitales Geländemodell erstellt und die Masse der zehn Haufwerke ermittelt werden.

Beim Drohneneinsatz vor Ort wurden zuerst die Bodenkontrollpunkte gesetzt. Diese müssen genau eingemessen sein, denn sie haben einen großen Einfluss auf die Genauigkeit der erzeugten Daten. Danach wurde die Drohne so gesteuert, dass sie in einem Raster über die gewünschte Fläche flog, um Fotos aufzunehmen. Das Flugraster gewährleistet eine ausreichende Oberflächenaufnahme in mehreren Perspektiven. In diesem Projekt wurden 20 Bodenkontrollpunkte gesetzt. Jeder Bodenkontrollpunkt muss visuell auf mindestens vier Fotos erkennbar sein und später abgeglichen werden.

Um die erzeugten Drohnenfotos zu verarbeiten, wird die Software ReCap Photo verwendet. ReCap Photo kann aus den Drohnenfotos mit Hilfe von Fotogrammetrie; 3D Vermaschungsmodelle, Punktwolken und Orthofotos erzeugen. Die Genauigkeit der erzeugten Daten wird in einem Bericht dokumentiert. In ReCap Photo selbst kann das 3D Vermaschungsmodell grob vermessen und visualisiert werden. Dazu können aus der Software Daten exportiert werden, wie z.B. Punktwolkendateien. Mit diesen kann man in AutoCad Digitale Geländemodelle (DGM) erstellen.

Im aktuellen Regensburger Projekt wurde dies so in AutoCad umgesetzt. In AutoCAD folgte dann die Volumenberechnung aus dem DGM, welche zur Massenermittlung benötigt wurde.

 

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