Klimarisiko im Griff?

Unter der Fragestellung fand am 11. und 12. Oktober ein Dialog zu öffentlichem und privatem Risikomanagement im Klimawandel im Umweltbundesamt Dessau statt.

Die Risiken des Klimawandels werden derzeit intensiv diskutiert, politische Strategien sowie Maßnahmen zur Klimaanpassung entwickelt. Der Dialog "Klimarisiko im Griff?" führte die Ergebnisse einer Reihe von Fachdialogen des Umweltbundesamtes zusammen. Die systematische Erfassung und das Management von Klimarisiken ist eine zentrale Aufgabe der Deutschen Anpassungsstrategie an den Klimawandel und des Aktionsplans Anpassung. Hierzu gehören etwa:

  • der Umgang mit den Folgen extremer Wetter- und Klimaereignisse
  • die konkrete Gestaltung von Anpassungsmaßnahmen vor Ort
  • die Berücksichtigung des Klimawandels in der Wirtschaft
  • die Kooperation von öffentlichen und privaten Akteuren

Kai Diesner hatte die Möglichkeit vor etwa 100 Vertreter/innen aus Unternehmen und Verbänden, öffentlicher Verwaltung aus Bund, Ländern und Gemeinden sowie anwendungsorientierter Wissenschaft das von Tauw entwickelte, GIS-basierte Überflutungsmodell WOLK zum Management von urbanen Starkregenereignissen zu präsentieren.

Nach Einschätzung der Dialog-Teilnehmer fällt die Wahrnehmung bei Teilen der Bevölkerung, einzelnen Kommunen oder privaten und öffentlichen Unternehmen trotz der möglichen Risiken noch verhalten aus. Dies zeigt auch die geringe Präsenz von Privatunternehmen beim Dialog.

Kai Diesner hat den Eindruck: „Das Thema Klimawandel ist global bei Allen angekommen, über die lokalen Auswirkungen und die eigene Betroffenheit ist eine Vielzahl jedoch noch uninformiert. Daher kommt der Risikokommunikation und Wahrnehmung nach wie vor ein hoher Stellenwert zu, wo auch Tauw weiterhin präsent sein will.

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