Arbeits- und Gesundheitsschutz: Prävention ist Trumpf

Für die Produktivität und das Image von Unternehmen ist es wichtig, Unfälle und Erkrankungen bestmöglich zu vermeiden und das Risiko von Schadensfällen und deren Auswirkungen zu minimieren. Die Tauw Group hat selbst in einer „Policy on Safety & Working Conditions“ interne Leitlinien definiert, die eine zuverlässige Umsetzung von Gesundheits- und Arbeitsschutzmaßnahmen gewährleisten. Aufgrund der langjährigen eigenen Erfahrungen mit den Aspekten des Arbeits- und Gesundheitsschutzes beraten Tauw-Mitarbeiter heute Kunden mit hoher Qualität in diesen Bereichen. So wurde die Tauw GmbH im Alten Rathaus von Regensburg mit einer Gebäudeschadstoffsanierung beauftragt, nachdem dort in Büro- und Besprechungsräumen Schadstoffmessungen durchgeführt wurden, die eine Behandlung der hölzernen Bausubstanz mit gesundheits-gefährdenden Holzschutzmitteln zeigten. Im Vordergrund steht bei allen Maßnahmen im Rahmen von Gesundheits- und Arbeitsschutzmaßnahmen jedoch vor allem der Gedanke der Prävention – vorausschauende Problemvermeidung ist Trumpf.

Die internen Leitlinien zur Umsetzung von Gesundheits- und Arbeitsschutzmaßnahmen berücksichtigen sowohl bei der Tauw als auch bei Tauw-Kunden die Einhaltung der europäischen und nationalen gesetzlichen Vorgaben. Die Effekte der eingeführten Leitlinien sind überall ähnlich: Durch die Leitlinien wird die Verantwortung und Vorbild-funktion des Managements gestärkt. Es zeigt sich, dass der Einsatz von qualifiziertem und geschultem Personal, die rechtzeitige Einleitung und Umsetzung von Maßnahmen zur Risikovermeidung sowie die kontinuierliche Verbesserung von Management-Systemen wesentliche Faktoren sind, um einen hohen Qualitätsstandard im Bereich der Arbeits-sicherheit und des Gesundheitsschutzes zu sichern.

Die Durchführung von Gefährdungsbeurteilungen, eine arbeitsmedizinische und sicherheits-technische Betreuung, die sorgfältige Beurteilung von technischen und organisatorischen Maßnahmen sowie die Nutzung der richtigen Schutzausrüstungen sind wesentliche Aspekte der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. Dazu gehören weiterhin die Erstellung von Betriebsanweisungen und die regelmäßige Unterweisung der Mitarbeiter. Wir analysieren Unfälle und Beinahe-Unfälle, um potenzielle Schwachstellen zu erkennen und zu beheben. Die Ergebnisse dieser Projekterfahrungen können wir für unsere Kunden als zusätzlichen Mehrwert (Added Value) in unsere Projekte einfließen lassen.

Seit 1992 unterstützen wir unsere Kunden bei der Etablierung sicherheits-technischer Standards. Unsere international erfahrenen Mitarbeiter bearbeiten komplexe Aufgaben-stellungen aus allen Bereichen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. Dazu gehören Health and Safety Compliance Audits, die Unterstützung bei der Einführung und Pflege von Arbeitsschutz-Managementsystemen (OSHAS), die Erstellung von Gefähr-dungsbeurteilungen und Betriebsanweisungen im Umgang mit Gefahrstoffen, die Anfertigung von Arbeits- und Sicherheitsplänen für Arbeiten in kontaminierten Bereichen (BGR 128/TRGS 524), die ganzheitliche Sicherheitsplanung, Überwachung und Dokumentation bei der Altlasten- und Gebäudeschadstoffsanierung (BGR 128/TRGS 524, TRGS 519, 521 und 559) sowie die Bereitstellung eines Sicherheits- und Gesundheits-koordinators für Baumaßnahmen (Baustellenverordnung - BaustellV) und/oder eines Koordinators gemäß Gefahrstoffverordnung.

Die Tauw GmbH wurde in Regensburg mit einer Gebäudeschadstoffsanierung beauftragt, welche neben einem SiGe-Koordinator nach BaustellV insbesondere einen Koordinator für das Arbeiten in kontaminierten Bereichen nach BGR 128 erforderte: Im Alten Rathaus von Regensburg, einem historischen Gebäude, dessen Gebäudeteile aus dem 11. und 13. Jahrhundert datieren, wurden in Büro- und Besprechungsräumen Schadstoffmessungen durchgeführt, die eine Behandlung der hölzernen Bausubstanz mit gesundheitsgefähr-denden Holzschutzmitteln zeigten. In der Bausubstanz und der Raumluft wurden die Holzschutzmittelwirkstoffe Pentachlorphenol (PCP), Lindan (y-HCH) und Dichlorfluamid (DCG) in relevanten Konzentrationen nachgewiesen. Die Schadstoffsanierung erfolgt in mehreren Bauabschnitten bei laufendem Rathausbetrieb. Neben der konsequenten Abtrennung/Sicherung der Arbeitsbereiche zu betrieblich genutzten Räumen waren die Einhaltung der Arbeitsschutzvorschriften festzulegen und zu kontrollieren (Minimierung der Staubbildung im Rahmen der Ausbauarbeiten der primär und sekundär belasteten Bauteile) sowie die nacheinander durchzuführenden Arbeitsschritte zeitlich zu koordinieren und Überschneidungen von Arbeitsbereichen zu vermeiden (Rückbau/Ausbau Bodenbeläge, Rückbau/Ausbau Deckenfüllung Fehlböden, Beschichtungsarbeiten an verbleibenden Holzbauteilen, Kontroll- und Freigabemessungen in der Raumluft während und nach der Sanierung etc.).

Unsere Experten orientieren sich in allen Bereichen an anerkannten nationalen und internationalen Standards. Sie verfügen über entsprechende Ausbildungen und die notwendigen Nachweise wie BGR 128/ TRGS 524, TRGS 519, SiGeKo/RAB 30.

Für Fragen, ergänzende Informationen oder ein unverbindliches Beratungsgespräch steht Ihnen Herr Olaf Dünger - Abteilungsleiter Gebäudeschadstoffe - zur Verfügung.

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