Die Verbesserung der Ergebnisse wurden vorrangig in den Niederlanden, in Deutschland und Frankreich erreicht, teilweise unterstützt durch frühzeitige Restrukturierungen, während sich in Belgien, Italien und Spanien die negativen Auswirkungen der Wirtschaftskrise stärker auf die Resultate niederschlugen.
Für 2009 war ein Ergebnis in gleicher Höhe wie 2008 erwartet worden. Bram de Borst nennt drei Gründe dafür, dass diese Erwartungen übertroffen wurden: „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben unsere geschäftlichen Aktivitäten ausdrücklich verstärkt und darüber hinaus den Kontakt zu unseren Kunden intensiviert. Sie folgen dem Markt mit größter Sorgfalt und konnten flexibel auf die geänderten Marktbedingungen reagieren.“
Auch wenn die Wirtschaftskrise definitiv noch nicht vorüber ist, sieht die Tauw Group doch bereits die ersten Anzeichen einer Erholung für 2010. „Wir beurteilen den Anteil der privaten Aufträge als positiv, wenngleich die Entwicklung der Aufträge von Behörden und Kommunen kritischer gesehen wird. Nachfolgend zu den in 2009 getätigten Investitionen kann ein gewisser Rückgang hier nicht ausgeschlossen werden. Wir erwarten zum Ausgleich staatliche Investitionen in den Bereichen Wasser, Nachhaltigkeit, Klima und Energie.“
Im Jahre 2009 hat Tauw eine Anwendung entwickelt, mit der Unternehmen, Städte und Gemeinden die Folgen des Klimawandels für Abwassersysteme und Raumordnung modellieren und angemessene Maßnahmen zur Verbesserung entwickelt werden können. Auch ein Nachhaltigkeitstest wurde ausgearbeitet; dieser hilft Behörden und Unternehmen dabei, ihre Ambitionen im Bereich Nachhaltigkeit zu konkretisieren.


