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Umweltrecht

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13. Januar 2012 | Referentenentwurf IED-Richtlinie

Mit der Richtlinie 2010/75/EU des Europäischen Parlaments und des Rates vom 24.11.2010 über Industrieemissionen (integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung; Industrial Emissions Directive - IED-Richtlinie) wird die IVU-Richtlinie ersetzt und mit sechs sektoralen Richtlinien zusammengefasst (Großfeuerungsanlagen-RL, Abfallverbrennungsanlagen-RL, Lösungsmittel-RL, drei Titandioxid-RL). Die IED-Richtlinie muss bis zum 06.01.2013 in das nationale Recht umgesetzt werden.
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13. Januar 2012 | Geruchsemissionen von Bauprodukten

Gerüche aus Bauprodukten können das Wohlbefinden und die Gesundheit der Menschen negativ beeinflussen. Lüften nach Renovierungsmaßnahmen verschafft häufig nur vorübergehend Abhilfe. Zudem erhöht intensives Lüften den Heizenergiebedarf von Gebäuden und kann damit richtig teuer werden. Die sensorische Bewertung von Bauprodukten und die Auswahl geruchsarmer Bauprodukte waren bislang kaum möglich, da kein einheitliches Mess- und Bewertungsverfahren zur Verfügung stand.
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13. Januar 2012 | Entwurf des BMU für ein Deutsches Ressourceneffizienzprogramm (ProgRess)

Natürliche Ressourcen sind das globale Naturkapital und die Basis allen Wirtschaftens. Ohne natürliche Ressourcen wie erneuerbare und nicht erneuerbare Rohstoffe, Boden/ Fläche, Wasser, Luft und Nahrung sowie Energie, kann weder unser täglicher Lebensbedarf gedeckt noch Wohlstand begründet werden.
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13. Januar 2012 | EEG 2012 – Unternehmen, die über eine oder mehrere Annahmestellen mindestens 10 GWh Strom beziehen, benötigen ein Energiemanagementsystem

Im Zuge der EEG-Novelle 2012 hat das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) ein überar-beitetes Untermerkblatt zur Zertifizierung des Energieverbrauchs und der Energieverbrauchsminderungspo-tenziale mit Stand vom 15.12.2011 herausgegeben.
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13. Januar 2012 | Zuteilungsverordnung 2020 (ZuV 2020)

Bundeskabinett beschließt Zuteilung von Treibhausgas-Emissionsberechtigungen bis 2020.
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13. Januar 2012 | Zuteilung von CO2-Zertifikaten - Antragsfrist läuft bis 23.01.2012

Ergänzend zu unserem Artikel über den Erlass der Zuteilungsverordnung 2020 (ZuV 2020) informieren wir über die Antragsfrist für die Zuteilung von CO2-Zertifikaten.
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13. Januar 2012 | Kritik am neuen Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG)

Der von der Bundesregierung im Juni eingebrachte Gesetzentwurf zum neuen Kreislaufwirtschafts- und Abfallrecht (KrWG) wird in dieser Form vom Bundesrat, allen Oppositionsparteien im Bundestag, parteiübergreifend von den Kommunen, von den Gewerkschaften und vielen Umweltverbänden abgelehnt. Die EU-Kommission hat im Konsultationsverfahren die ungenügende Umsetzung des Kernbereichs der EU-Abfallrichtlinie aus dem Jahre 2008 bemängelt: die fünfstufige Abfallhierarchie.
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1. September 2011 | Geänderte Trinkwasserverordnung tritt am 1. November 2011 in Kraft - Wann genau sind Legionellen-Untersuchungen verpflichtend vorgeschrieben?

Am 11. Mai 2011 wurde vom Bundesministerium für Gesundheit die „Erste Verordnung zur Änderung der Trinkwasserverordnung” verkündet. Die Trinkwasserverordnung (TrinkwV) von 2001 wurde an neueste wissenschaftliche Erkenntnisse angepasst und neue Grenzwerte wurden berücksichtigt.
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25. August 2011 | Neuerungen in der TRGS 524 - Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen

Die „TRGS 524 - Sanierung und Arbeiten in kontaminierten Bereichen” wurde mit dem Ziel der Anpassung an die Gefahrstoffverordnung komplett überarbeitet und nun als „TRGS 524 - Schutzmaßnahmen für Tätigkeiten in kontaminierten Bereichen” veröffentlicht. Hierbei wurde die TRGS mit der „BGR 128 - Kontaminierte Bereiche” zusammengeführt.
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25. August 2011 | Neues zu REACH - Sechs gefährliche Chemikalien werden schrittweise verboten/REACH-Info 8 erschienen

Die Europäische Kommission hat beschlossen, sechs besonders besorgniserregende Stoffe innerhalb der nächsten 3 - 5 Jahre vom Markt zu nehmen. Diese Entscheidung betrifft Stoffe, die krebserzeugend oder fortpflanzungsgefährdend sind, sich in der Umwelt kaum abbauen oder sich in lebenden Organismen anreichern.
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25. August 2011 | Bundesrat stimmt Änderungen der Verordnung zum Schutz der Oberflächengewässer zu

Der Bundesrat hat in seiner 883. Sitzung am 27. Mai 2011 beschlossen, der Verordnung zum Schutz der Oberflächengewässer (OGewV) gemäß Artikel 80 Absatz 2 des Grundgesetzes nach Maßgabe der sich aus der entsprechenden Anlage ergebenden Änderungen zuzustimmen.
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25. August 2011 | Novellierung des Umweltauditgesetzes vorgelegt

Nach Erlass der neuen EMAS-Verordnung 1221/2009 ist eine Anpassung des Umweltauditgesetzes fällig. Der "Entwurf eines zweiten Gesetzes zur Änderung des Umweltauditgesetzes" wird derzeit im Bundesrat diskutiert.
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25. August 2011 | Bundeskabinett beschließt Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes

Das Bundeskabinett hat am 30. März 2011 die Novelle des Kreislaufwirtschaftsgesetzes beschlossen. Damit wird die EU-Abfallrahmenrichtlinie in deutsches Recht umgesetzt und das bestehende deutsche Abfallrecht umfassend modernisiert.
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25. August 2011 | EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) 2012 - BMU erstellt konsolidierte Fassung

Der Deutsche Bundestag hat am 30. Juni 2011 die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes beschlossen. Mit der Entscheidung des Bundesrates am 8. Juli 2011 ist das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen worden.
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27. Mai 2011 | BMU veröffentlicht Referentenentwurf einer Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) hat am 14. Dezember 2010 den Referentenentwurf der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (VAUwS) zur Stellungnahme an die Verbände versandt.
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27. Mai 2011 | Neue Technische Regeln für Gefahrstoffe TRGS 400 und TRGS 800

Im Gemeinsamen Ministerialblatt Nr. 2 wurden am 31.03.2011 die neuen Technischen Regeln für Gefahrstoffe TRGS 400 und TRGS 800 veröffentlicht. Diese Regelwerke erläutern das Vorgehen und die Aufgaben der Sicherheitsfachkraft bei der Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung sowie des vorbeugenden als auch aktiven Brandschutzes beim Umgang mit Gefahrstoffen.
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27. Mai 2011 | Bundeskabinett beschließt Gesetzentwurf zur Neuregelung des Emissionshandels

Die EU-Emissionshandels-Richtlinie wurde in nationales Recht umgesetzt: das Bundeskabinett hat am 16. Februar 2011 den Entwurf einer Novelle des Treibhausgas-Emissionshandelsgesetzes (TEHG) verabschiedet. Mit der TEHG-Novelle sollen weitreichende Änderungen der EU-Emissionshandels-Richtlinie in nationales Recht umgesetzt werden.
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27. Mai 2011 | Weitere Stoffe auf der REACH-Kandidatenliste

Ergänzend zu unserem Artikel vom 1. Oktober 2010 (http://www.tauw.de/umweltrecht/reach-8-neue-stoffe-kandidatenliste.html) informieren wir über die Aufnahme von acht weiteren Stoffen in die REACH-Kandidatenliste.
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27. Mai 2011 | Novelle der Grundwasserverordnung in Kraft getreten

Im Oktober vergangenen Jahres haben wir darüber berichtet, dass das Bundeskabinett den Entwurf der neuen Grundwasserverordnung beschlossen hatte. Am 15. November 2010 wurde nun die neue Grundwasserverordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht. Die Verordnung ist am 16. November in Kraft getreten, wobei die alte Grundwasserverordnung aus dem Jahre 1997, die noch auf Vorschriften des alten Wasserhaushaltsgesetzes basierte, außer Kraft trat. Die Novelle enthält unter anderem Vorgaben zur Beurteilung und Überwachung des Grundwasserzustands und zur Trendumkehr im Falle steigender Schadstoffbelastungen.
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27. Mai 2011 | BMU legt Arbeitsentwurf der Mantelverordnung Grundwasser/Ersatzbaustoffe/Bodenschutz vor

Mit der Mantelverordnung, dem Entwurf einer Verordnung zur Festlegung von Anforderungen für das Einbringen oder das Einleiten von Stoffen in das Grundwasser, an den Einbau von Ersatzbaustoffen und für die Verwendung von Boden und bodenähnlichem Material, sollen eine neue Verordnung verabschiedet und zwei bestehende Verordnungen novelliert werden. Der Entwurf der Mantelverordnung wurde am 17. Januar 2011 an die Länder und Verbände versandt. Frist zur Abgabe der Stellungnahme ist der 18. März 2011.
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27. Mai 2011 | Zweiter BMU-Arbeitsentwurf für eine KlärschlammV-Novelle

Mit einem zweiten Arbeitsentwurf für eine Novelle der Klärschlammverordnung (AbfKlärV) will das Bundesumweltministerium künftig mit zusätzlichen und strengeren Anforderungen wesentliche Schadstoffanreicherungen in Böden durch Klärschlammdüngung vermeiden. Zurzeit wird der noch nicht innerhalb der Bundesregierung abgestimmte Arbeitsentwurf mit Bundesbehörden, Ländern, kommunalen Spitzenverbänden, Wissenschaft und Fachverbänden erörtert. Einen offiziellen BMU-Referentenentwurf wird es erst später, insbesondere auf Basis der entsprechenden Ermächtigung des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes, geben.
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27. Mai 2011 | IVU-Richtlinie in Kraft getreten

Die novellierte Richtlinie über die integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung (IVU-Richtlinie) ist am 17.12.2010 im Amtsblatt der EU veröffentlicht worden und am 06.01.2011 in Kraft getreten. Die neue Richtlinie fasst die alte IPPC-Richtlinie über integrierte Vermeidung und Verminderung der Umweltverschmutzung und sechs weitere Richtlinien über Emissionen zusammen. Zukünftig soll sich die Genehmigung von Neuanlagen an der besten verfügbaren Technik orientieren, sofern dies technisch und wirtschaftlich leistbar ist. Grenzwerte für Schwefeldioxid, Stickoxide, Feinstaub und flüchtige organische Verbindungen wurden festgelegt.
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17. Dezember 2010 | Bundesregierung beschließt den Entwurf zum Europarechtsanpassungsgesetz Erneuerbare Energien - EAG EE

Die Bundesregierung hat am 28. September 2010 den Entwurf des „Europarechtsanpassungsgesetzes Erneuerbare Energien” beschlossen.
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17. Dezember 2010 | Neues Merkblatt der AG Sonderabfall-Entsorgungs-Gesellschaften zum „Ergänzenden Formblatt” im eANV

Ergänzend zu unserem Newsletter-Artikel vom 1. Oktober 2010 möchten wir auf ein Merkblatt hinweisen, welches die AG Sonderabfall-Entsorgungs-Gesellschaften zum „Ergänzenden Formblatt” im elektronischen Abfallnachweisverfahren erstellt hat und die Handhabung dieses elektronischen Formblatts sehr erleichtert.
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17. Dezember 2010 | EU-Kommission genehmigt Steuervergünstigungen

Die EU-Kommission hat die Steuervergünstigungen der deutschen Wirtschaft im Rahmen der Öko-Steuer bis zum 31.12.2012 genehmigt. Die entsprechende Richtlinie fordert, dass die Betriebe für Steuervergünstigungen, wie den Spitzenausgleich, eine entsprechende Gegenleistung erbringen. Die Bundesregierung wird ab 2013 den im Haushaltsbegleitgesetz zu beschließenden Spitzenausgleich im Rahmen der Energie- und Stromsteuer nur noch gewähren, wenn die Betriebe einen Beitrag zu Energieeinsparungen leisten. Der Nachweis der Einsparung kann durch die zertifizierte Protokollierung in Energiemanagementsystemen oder durch andere gleichwertige Maßnahmen erfolgen. Bei den anderen Steuervergünstigungen wird die Bundesregierung prüfen, mit welchen Maßnahmen den Anforderungen der Richtlinie nach einer entsprechenden Gegenleistung Rechnung getragen werden kann. Diese soll in Zukunft an die Durchführung von Energiemanagementsystemen entsprechend den internationalen Normen (EN 16001,ISO 50001) geknüpft werden. Damit sollen die entsprechenden Effizienzpotentiale sichtbar gemacht und damit auch genutzt werden können. Dabei geht es um ein kostengünstiges Konzept, das insbesondere kleine und mittlere Unternehmen nicht überfordert und dennoch systematisch die Verbesserungschancen offen legt.
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17. Dezember 2010 | Neues Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) steht vor der Verabschiedung

Im Dezember 2010 wird die Verabschiedung des neuen Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) erwartet, mit dem das deutsche Abfallrecht stärker am Klima- und Ressourcenschutz ausgerichtet, rechtssicherer gestaltet und insgesamt modernisiert werden soll. Vorrangig dient die Novelle des KrWG der Umsetzung der neuen Abfallrahmenrichtlinie (AbfRRL) der EU in deutsches Recht, wobei die bewährten Bestandteile des bestehenden Kreislaufwirtschafts- und Abfallrechtes erhalten bleiben und die neuen Bestimmungen der Abfallrahmenrichtlinie übernommen werden sollen. Erstmalig wird nun in einem Bundesgesetz geregelt, welche Abfallarten zu trennen und der Verwertung zuzuführen sind; bisher war dies eine Entscheidung der Länder oder der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (örE).
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17. Dezember 2010 | Die wichtigsten Änderungen im Wasserhaushaltsgesetz im Überblick

In unserem zweiten Newsletter in diesem Jahr haben wir über das Inkrafttreten der Novelle des Wasserhaushaltsgesetzes am 1. März 2010 berichtet.
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1. Oktober 2010 | Neue EU-Luftqualitätsrichtlinie am 6. August 2010 in deutsches Recht umgesetzt – Regelung zu gesundheitsschädlichen kleinen Feinstäuben

Seit dem 6. August 2010 gelten in Deutschland strengere Vorgaben für die Luftqualität: die neue EU-Luftqualitätsrichtlinie wurde in deutsches Recht umgesetzt. Erstmals wurden Luftqualitätswerte für Feinstäube mit einem Durchmesser kleiner als 2,5 Mikrometer (PM2.5) festgesetzt. Bereits 2010 tritt ein PM2.5-Zielwert in Kraft, welcher dann ab 2015 als PM2.5-Grenzwert in gleicher Höhe übernommen wird. Die Luftqualitätswerte für Feinstaub mit einem Durchmesser kleiner als 10 Mikrometer (PM10), für Stickstoffoxide, Benzol, Schwefeldioxid und andere Stoffe bleiben indessen unverändert.
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1. Oktober 2010 | Entwurf der neuen Grundwasserverordnung beschlossen

Das Bundeskabinett hat am 4. August 2010 den Entwurf der neuen Grundwasserverordnung beschlossen. Entgegen der ursprünglichen Entwürfe, welche vorsahen, die von der LAWA (Länderarbeitsgemeinschaft Wasser) entwickelten Geringfügigkeitsschwellenwerte verbindlich als maßgebliche Werte für die Beurteilung einer Beeinträchtigung der Grundwasserqualität festzuschreiben, setzt diese neue Verordnung die Europäische Grundwasserrichtlinie 1:1 um. Damit wird den übergeordneten Europäischen Forderungen zur Umsetzung genüge getan, ohne die erforderlichen Anpassungen im nationalen Recht vorzunehmen. Es ist jedoch vorgesehen, das Thema Geringfügigkeitsschwellenwerte im Herbst 2010 gemeinsam mit der Novelle der Bundesbodenschutzverordnung und der Ersatzbaustoffverordnung erneut anzugehen. Der Bereich der Geringfügigkeitsschwellen und der Konkretisierung des Besorgnisgrundsatzes hatte zu Kritik seitens der Bauindustrie und somit der Wirtschaftsministerkonferenz geführt.
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1. Oktober 2010 | Privilegierungen und Förderungen für validierte EMAS-Organisationen und Unternehmen

Seit einigen Jahren besteht für validierte EMAS-Organisationen und Unternehmen die Möglichkeit, verschiedene Erleichterungen im Vollzug des Umweltrechts oder staatliche Förderungen in Anspruch zu nehmen. Die Bedingungen hierfür sind in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich.
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1. Oktober 2010 | Am 1. Februar 2011 läuft die Übergangsfrist aus: Elektronische Nachweisführung nur noch mit digitaler Unterschrift

Durch die Novelle der Nachweisverordnung vom 20. Oktober 2006 wurde die elektronische Abwicklung des Nachweisverfahrens über die Entsorgung gefährlicher Abfälle zum 1. April 2010 zur Pflicht. Die Verpflichtung zur elektronischen Nachweisführung bekommt für Abfallerzeuger und –beförderer nach der noch laufenden Übergangsfrist deutlich höheres Gewicht: Nur noch bis zum 31. Januar 2011 dürfen Erzeuger und Beförderer eigenhändig unterschreiben. Dann besteht auch für sie die Pflicht, elektronisch zu signieren. Von der elektronischen Abwicklung generell ausgenommen ist nur der Abfallerzeuger, der nur Übernahmescheine im Rahmen der Sammelentsorgung führt oder nur Kleinmengen (<2 t gefährliche Abfälle pro Jahr) entsorgt.
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9. Juli 2010 | EMAS III seit 11. Januar 2010 in Kraft

EMAS ist die Kurzbezeichnung für "Eco-Management and Audit Scheme"; dieses System ist eine Kombination aus Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung für Organisationen, die danach streben, ihre Umweltleistung, ihre externe Kommunikation, ihre eigene Rechtssicherheit und die Einbeziehung ihrer MitarbeiterInnen zu optimieren.
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9. Juli 2010 | Neues Bundesnaturschutzgesetz seit 1. März 2010 in Kraft

Am 1. März 2010 ist das neue Bundesnaturschutzgesetz in Kraft getreten. Das neue BNatSchG ersetzt zahlreiche Regelungen in den Naturschutzgesetzen der Länder. Zum ersten Mal wird in diesem Falle die konkurrierende Gesetzgebungskompetenz des Grundgesetzes zugunsten des Bundes für den Naturschutz genutzt.
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9. Juli 2010 | Das Gesetz zur Neuregelung des Wasserrechts vom 31. Juli 2009 ist am 1. März 2010 in Kraft getreten

Ziel der Neuregelung ist es, vor allem durch eine stärkere Vereinheitlichung und bessere Systematik die Verständlichkeit und praktische Umsetzung des Wasserrechts zu verbessern. Darüber hinaus überführt das Gesetz bisher im Landesrecht normierte Bereiche in Bundesrecht und schafft die Voraussetzungen für eine bundesweit einheitliche Umsetzung des EG-Wasserrechts.
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