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Sichere Planung bei der Flächenentwicklung

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Für eine wirtschaftlich erfolgreiche Entwicklung von Grundstücken müssen Flächenrisiken durch die Vornutzung sowie die planungsrechtlichen Randbedingungen frühzeitig geprüft und schrittweise im Planungsprozess berücksichtigt werden. In Kooperation von Investoren, Bauträgern und Grundstücksentwicklern zusammen mit den zuständigen Behörden und kompetenten Planungs- und Ingenieurbüros werden städtebauliche Freiräume für Entwicklungsprojekte bestmöglich genutzt und bis zum bestehenden Planungsrecht erfolgreich entwickelt. Dies ermöglicht eine baureife Veräußerung mit maximaler Wirtschaftlichkeit.

Die sichere Planung bei der Flächenentwicklung bekommt zusätzliche Bedeutung durch die Nationale Nachhaltigkeitsstrategie der Bundesregierung. Die Reduzierung der Flächeninanspruchnahme und ein nachhaltiges Flächenmanagement stehen für einen effizienten Umgang mit Grund und Boden. Das erklärte Ziel, welches auch durch Forschungsvorhaben (REFINA) und Handlungsempfehlungen (LABO) unterstützt wird, ist die Reduzierung der Inanspruchnahme von Boden für neue Siedlungs- und Verkehrsflächen auf 30 ha pro Tag und eine vorrangige Innenentwicklung durch effizientes Flächenmanagement.


Werden Risiken aus Kampfmitteln, dem Baugrund, der Entsorgung von Auffüllungsmaterialien, der Sanierung von Kontaminationen mit Asbest, Teer oder Mineralölen, Schwermetallen oder chlorierten Lösungsmitteln nicht frühzeitig erkannt und kostenmäßig bewertet, kann es im Projektverlauf zu erheblichen Verzögerungen kommen, wodurch wiederum die Wirtschaftlichkeit der Projektentwicklung gefährdet werden kann. Durch eine zeitgerechte Abstimmung mit den zuständigen Behörden bis zur Genehmigung von Sanierungsplänen oder öffentlich rechtliche Verträge kann zusätzliche Sicherheit geschaffen werden. Die Genehmigungsfähigkeit der Entwicklung wird auch bestimmt durch die Vorgaben der Bebauungsplanung, des Lärmschutzes, der Landschaftsplanung, der Versickerungsfähigkeit und Erschließung oder des Denkmalschutzes, die durch weitere gutachterliche Expertisen abgesichert werden können.


FlächenentwicklungIn Baden-Württemberg wurde ein Gelände von 25 ha entwickelt, auf dem ehemals eine Fahrzeuginstandsetzung betrieben wurde; das Gelände lag seit über 20 Jahren brach. In einem ersten Schritt musste vor Beginn der Brut- und Nistzeit der vorhandene Grünschnitt entfernt werden. Bis Ende März erfolgte der Abriss der Hallendächer; bis Mitte Juni war der komplette Rückbau abgeschlossen. Sowohl bei der Ausschreibung als auch in der fachtechnischen Begleitung bis hin zur Rechnungsprüfung waren die Spezialisten der Tauw GmbH im Auftrag des Kunden in das Projekt eingebunden. Im Vorfeld wurde von Tauw ein Gebäudeschadstoff-Kataster erstellt, außerdem waren rund 150 Probebohrungen notwendig, um die abfalltechnischen Analysen durchzuführen.


Für Fragen, ergänzende Informationen oder ein unverbindliches Beratungsgespräch steht Ihnen Herr Dipl.-Ing. Matthias Pfülb - Projektleiter Boden & Grundwasser zur Verfügung.